
Erlenmatt Basel
Die Bebauung ist als einheitliche Grossform mit unterschiedlichen Gebäudehöhen, Höfen und Einschnitten konzipiert. Dieses Konzept des differenzierten Volumens soll durch die Fassadentypologie verstärkt und präzisiert werden. Offene und unterschiedliche, geschlossene Elemente gliedern das lange Gebäude.
Vier eingeschossige Höfe strukturieren das Erdgeschoss und bilden zusammenhängende Nutzflächen, die modular und frei unterteilbar sind. Die vorgeschlagene Erdgeschossform, die sowohl als Grossraum als auch als Kleinsteinheit genutzt werden kann, stellt ein neuartiges Konzept dar. Die grosse Flexibilität, die Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten sowie die Attraktivität der zu den Höfen hin orientierten Räume reduzieren das Risiko des Leerstands.
Der achtgeschossige Hochbau auf der Westseite der Parzelle wird über vier Infrastrukturkerne effizient erschlossen. Am nördlichen Treppenhaus werden in den unteren Geschossen Studentenwohnungen, in den oberen Geschossen City-Appartements konzipiert. An den weiteren Treppenhäusern sind in vier- bis sechsspännigen Anlagen Geschosswohnungen unterschiedlicher Grösse geplant.
Der östliche, dreigeschossige Gebäuderiegel nimmt 22 zweigeschossige, grosszügige Familienwohnungen auf. Die Erschliessung erfolgt über einen Laubengang im obersten Geschoss. Hier befindet sich auch der Wohn-Essbereich. Im darunterliegenden Geschoss sind jeweils durchgehende Wohnungsteile angeordnet.
| Auftraggeber | Losinger Marazzi AG | ||
| Auftragsdauer | 2011 | ||
| Auftragsart | Eingeladener Studienauftrag, 1. Preis | ||
| Flächen | Areal | 6'690 m2 | |
| 155 Wohnungen | 11'660 m2 | ||
| Gewerbe | 2'510 m2 | ||
